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06.11.20

Recruiting: Talente mit mobilem Recruiting erreichen

HR muss sich im Recruiting umstellen und in digitale Personalbeschaffungsmaßnahmen wie Mobile Recruiting investieren. Nur so können Unternehmen eine größtmögliche Zahl an potenziellen Bewerbern erreichen. Für Unternehmen bedeutet das, dass sie erstens in bessere Onlineauftritte und Bewerbungsmöglichkeiten investieren sollten. Zweitens sollte HR neue Tools und digitale Recrutingformate einsetzen. Neue Rekrutierungsstrategien sind insbesondere infolge des Fachkräftemangels unerlässlich.

Digitale Karriereseiten gehören inzwischen zu den wichtigsten Instrumenten bei der Personalgewinnung. Doch modernes Recruiting umfasst mehr Aspekte, beispielsweise mobiles Recruiting und virtuelle Bewerbergespräche. Gerade im Hinblick auf den bestehenden Fachkräftemangel und die Konkurrenz um IT-Experten ist es für alle Unternehmen ratsam, das Recruiting neu aufzustellen.

Karriereseiten für mobile Endgeräte optimieren

Bei der Suche nach geeigneten Talenten sollten Unternehmen alle virtuellen Möglichkeiten einbeziehen. Kandidaten informieren sich heute vor allem online über potenzielle Arbeitgeber. Daher ist es ratsam, dass Unternehmen ein leicht bedienbares, übersichtliches und informatives Recruitingportal haben. Karriereseiten und Stellenanzeigen sollten nicht nur am PC oder Tablet, sondern auch über mobile Endgeräte gut nutzbar sein.

Bewerbungsprozess vereinfachen

Wenn sich Kandidaten auf den Seiten potenzieller Arbeitgeber umsehen, möchten sie sich oft direkt bewerben. Das können Unternehmen erleichtern, wenn sie mobiles Recruiting anbieten. Dadurch können sich Kandidaten via Smartphone auf der Karriereseite eines Unternehmens bewerben.

Talente erwarten, dass Arbeitgeber schnelle und unkomplizierte Prozesse bereitstellen, die dem Bestellen von Pizza oder dem Erledigen von Bankgeschäften via Handy gleichen. Schwerfällige Onlineformulare und ein komplexer Bewerbungsprozess schrecken Kandidaten ab.

Einen weiteren Pluspunkt können Unternehmen sammeln, wenn sie Schnittstellen zwischen ihren Bewerbungsformular und sozialen Netzwerken wie LinkedIn oder Xing schaffen. Dadurch können Bewerber mit einem Klick ihre Daten aus den sozialen Medien auf die Bewerbungsseite des Unternehmens importieren.

HR muss Prozesse umstellen

Der Umgang mit der Pandemie zeigt: Recruiting funktioniert nicht mehr allein in Präsenz. Viele Unternehmen mussten oder wollten infolge der Krise auf virtuelle Bewerbergespräche umstellen. Dieser Trend wird künftig anhalten. Für die Unternehmen hat das den Vorteil, dass sie auch Bewerber in entfernten Regionen erreichen. Zudem sinken die Kosten, wenn nicht alle Gespräche in Präsenz geführt werden.

Beim Recruiting können Unternehmen gerade jetzt einen Vorteil nutzen, wenn sie Talente suchen: Infolge der Pandemie müssen viele Unternehmen Arbeitskräfte freisetzen. Es gibt somit auf dem Arbeitsmarkt aktuell mehr Fachkräfte als vor der Krise. Unternehmen, die das – antizyklisch – nutzen, können jetzt geeignete Talente finden.