Der Automobilzulieferer arbeitet an einer zukunftsfähigen Unternehmenskultur.

KKT

27.11.19

KKT: Zukunftsfähige Unternehmenskultur

Der Automobilzulieferer KKT stellt mithilfe eines Programms, dessen Auftraggeber das Bundesministeriums für Arbeit und Soziales ist, seine Unternehmenskultur auf die Zukunft um. Damit möchte das Unternehmen vor allem gegen den Fachkräftemangel vorgehen.

KKT Frölich und Norsystec, zwei Geschäftsbereiche der Zulieferergruppe KKT für Gummi- und Silikonteile, sind Teil des Programms INQA-Audits „Zukunftsfähige Unternehmenskultur“. Das INQA-Audit ist eine Qualitätsmaßnahme der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA), entwickelt im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Unternehmen sollen zwei Jahre lang auf dem Weg zur lernenden Organisation unterstützt werden. Die Demographieagentur setzt das Programm zusammen mit den Teilnehmern um.

KKT erwartet viel von dem Programm, wie sich die KKT-Juristin Maja Vogt zitieren lässt: „Wir versprechen uns von der Teilnahme am INQA-Audit eine nachhaltige Sicherung der Mitarbeiterzufriedenheit sowie eine Stärkung des Zusammenhalts der Beschäftigten im Unternehmen und damit einhergehend eine positive Außenwirkung“. Besonders wichtig sei dies, um sich in ihrer Region als attraktiver Arbeitgeber zu positionieren und damit dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.

Ziele von INQA-Audit und KKT

Zusammen mit den Mitarbeitern der KKT-Geschäftsbereiche soll ein agiles Arbeitsumfeld entstehen, in dem jeder vom anderen lernen kann und der Wissenstransfer hierarchiefrei organisiert ist. Geschäftsführung und Mitarbeiter erarbeiten mit den Prozessbegleitern individuelle und nachhaltige Maßnahmen in den Bereichen Führung, Chancengleichheit, Gesundheit, Wissen und Kompetenz. Am Ende gibt es dann insgesamt im Maßnahmenplan 16 Schwerpunktthemen. Nur wenn alle 16 Themen umgesetzt werden, gelten die Unternehmen im Sinne des Projekts als zukunftsfähig.

Konkret wollen KKT und INQA eine bessere interne Kommunikation, eine effizientere Gestaltung von Arbeitsabläufen durch die Überarbeitung von Strukturen und Verantwortungsbereichen sowie die Förderung von Eigenverantwortung und Beteiligung der Mitarbeitenden an internen Prozessen, erreichen.