LBBW

11.06.21

Deutscher bAV-Preis 2021: 3. Preis in der Kategorie Großunternehmen

Die Landesbank Baden-Württemberg hat für die eigene bAV Großes geleistet und einen Großteil ihrer Pensionsverpflichtungen auf einen externen Pensionsfonds ausgelagert.

Auch der dritte Preisträger in der Kategorie Großunternehmen hat für die eigene betriebliche Altersversorgung Großes geleistet. So hat die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) ein ambitioniertes Projekt zügig gemeistert, indem sie bestehende Pensionsverpflichtungen auf einen Anbieterpensionsfonds übertrug. Konkret hat die LBBW einen Großteil ihrer Pensionsverpflichtungen und rund 2,2 Milliarden Euro Vermögen auf einen externen Pensionsfonds ausgelagert. Dabei übernahm der Pensionsfonds mehr als 22.000 Versorgungsansprüche aus etwa 40 Versorgungsregelungen inhaltsgleich.

Die Zahlen verdeutlichen, warum das Projekt so komplex war. Bislang managte die LBBW eine historisch gewachsene Versorgungslandschaft mit einer Vielzahl von bAV-Zusagen für ihre Beschäftigten und Betriebsrentner. Dem Projektteam, das dezernatsübergreifend zusammengesetzt war, gelang es, das Projekt innerhalb von nur acht Monaten komplett digital und mit Erfolg durchzuführen. Wie ambitioniert der Zeitrahmen für das Gesamtprojekt war, belegen die einzelnen Schritte, die in diesem Zeitraum gelangen. So führte das Team unter anderem zwei Ausschreibungen durch, handelte mit der Mitbestimmung eine Dienstvereinbarung aus, erarbeitete eine kundenorientierte Multi-Channel-Kommunikation und stimmte alle Schritte mit den Aufsichtsbehörden und den Wirtschaftsprüfern ab. Diese umfangreichen Abstimmungen mit den zahlreichen Stakeholdern gelangen in einem hochregulierten Umfeld und innerhalb weniger Monate.

Bilanz erleichtert und gegen Wertschwankungen gesichert

Für aktive und ehemalige Beschäftigte sowie für Rentnerinnen und Rentner ergaben sich aus der Übertragung keine Nachteile. Und ohne dass die Mitarbeiter schlechter gestellt wurden, konnte die LBBW durch die Übertragung auf den Anbieterpensionsfonds zahlreiche eigene Finanzkennzahlen gegen Wertschwankungen sichern. Zudem erfuhr das Management der Pensionsvermögen eine wesentliche Vereinfachung. Vor dem Hintergrund des aktuellen Zinsniveaus gelang es der Bank, die Bankbilanz gegen Bewertungszinsveränderungen zu immunisieren und ein Planvermögen zu schaffen, das nach den strengen ESG-Kriterien des LBBW-Konzerns verwaltet wird. Die Bank kommentiert: „In einem sich stetig wandelndem Umfeld, insbesondere in der bestehenden andauernden Niedrigzinsphase, steigen die Bewertungseffekte und damit auch die Potenziale einer Auslagerung immer stärker an. Ein genaues Hinschauen kann sich also durchaus lohnen.“

Für aktive und ehemalige Beschäftigte sowie für Rentnerinnen und Rentner ergeben sich aus der Übertragung ihrer Pensionsverpflichtungen auf den Pensionsfonds keine Nachteile. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stellten während und nach der Projektphase zahlreiche interessierte und tiefgreifende Nachfragen und zeigten damit ihr Expertenwissen. Das Projektteam war auf Nachfragen vorbereitet und begleitete die Umstellung mit einer umfassenden internen Kommunikation.

Der LBBW ist die Altersabsicherung ihrer Beschäftigten sehr wichtig. Deshalb bietet die Bank eine attraktive bAV an, die sich gemeinsam mit anderen Benefits ergänzt. Die LBBW sagt: „Die betriebliche Altersversorgung ist ein wesentliches Element unserer Arbeitgebermarke und wird häufig zu wenig herausgestellt.“ Dabei ist die bAV in der LBBW ein wertvoller Benefit, den die Beschäftigten gerne nutzen. Nach der Auslagerung der Pensionsverpflichtungen auf den Pensionsfonds fühlt sich die LBB