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03.03.21

BGM: Digitale Gesundheitsprogramme für Mitarbeiter

Die Corona-Pandemie geht an die Substanz – nicht nur körperlich, auch psychisch. Unternehmen können ihre Mitarbeiter im Corona-Stress unterstützen, besser mit der belastenden Situation umzugehen und trotz allem die Lebensfreude zu bewahren.

Psychische Gesundheit und Stabilität spielen eine entscheidende Rolle, wenn es um das allgemeine Wohlbefinden eines Menschen geht. Ärger, Stress, Niedergeschlagenheit oder Antriebslosigkeit sind Empfindungen, die jeder Mensch im Laufe seines Lebens erfährt. Gerade bei seelischen Erkrankungen wie Burn-out, Depressionen oder Angststörungen können Gesundheitsprogramme die ärztlich verordneten Maßnahmen ergänzen. Solche Programme können Unternehmen ihren Mitarbeitern anbieten. 

Unterstützung im Home-Office

Eine Unterstützung der Mitarbeiter durch Unternehmen ist gerade in Zeiten, zu denen die Mehrheit der Mitarbeiter zu Hause arbeitet, wichtig. In dieser Zeit ist bei immer mehr Angestellten die Belastungsgrenze erreicht und sie benötigen Unterstützung dabei, sowohl der Familie als auch dem Beruf gerecht zu werden.

Die Hallesche Krankenversicherung hat dazu beispielsweise ein Angebot geschaffen und ihre Gesundheitsservices in einer App integriert. Dabei geht es darum, negative Gedankengänge bei Angestellten zu erkennen und zu durchbrechen. Je nach Schwere der psychischen Belastung helfen bereits digitale Angebote oder es sind persönliche Gespräche unabdingbar.

Das digitale Angebot, das Unternehmen etablieren können, kann viele Aspekte umfassen: Es kann einen Familienservice beinhalten, über den sich Familien zu Fragen der Kindererziehung und -betreuung, zu Pflegesituationen und weiteren Lebenslagen beraten lassen können. Zudem kann Mitarbeitern ein Krisentelefon angeboten werden, über das sie sich telefonisch beraten lassen können. Auch Online-Kurse mit interaktiven Übungen, Texten und Videos können in das Gesundheitsprogramm integriert werden.