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10.03.20

Betriebliche Gesundheit: ein steuerfreies Benefit-Instrument

Die betriebliche Krankenversicherung (bKV) bietet einen Vorteil im Wettbewerb um die besten Köpfe und hilft dabei, qualifizierte Mitarbeiter längerfristig an das Unternehmen zu binden. Die Arbeitnehmer kommen dabei in den Genuss attraktiver Gesundheitsleistungen, die den Grundschutz der gesetzlichen Krankenversicherung verbessern.

Die betriebliche Krankenversicherung erfreut sich zunehmender Beliebtheit: 10.200 Unternehmen in Deutschland bieten ihren Mitarbeitern eine komplett vom Arbeitgeber gezahlte bKV an. Das entspricht gegenüber dem Jahr 2018 einer Zunahme von 32 Prozent, über 820.000 Beschäftigte profitieren davon. Als modernes Benefit-Instrument ist die bKV für Arbeitnehmer wie Arbeitgeber eine Win-win-Situation. Und das trifft sich gut, denn die personalpolitischen Herausforderungen werden immer größer.

Viele Unternehmen suchen händeringend nach Fachkräften. Laut dem DIHK-Fachkräftereport 2020 hat jedes zweite Unternehmen Schwierigkeiten bei der Stellenbesetzung. Die Folge ist eine Mehrbelastung der vorhandenen Belegschaft. Mehr als jedes dritte Unternehmen rechnet damit, Aufträge ablehnen oder sein Angebot einschränken zu müssen. Gleichzeitig steigt der Krankenstand weiter an. Das Wissenschaftliche Institut der AOK verzeichnet für 2018 im Schnitt 19,9 Arbeitsunfähigkeitstage pro erwerbstätigem Mitglied. In die Gesundheit der Mitarbeiter zu investieren, ist ein Erfolgsfaktor im Unternehmen.

Von Arbeitgebern gefragt, bei Mitarbeitern beliebt

Gerade Gesundheitsleistungen genießen bei Arbeitnehmern einen hohen Stellenwert. Krankenversicherer wie die HALLESCHE Krankenversicherung bieten im Rahmen der bKV Gesundheitskonzepte, die sich bereits für rund 10 Euro pro Mitarbeiter und Monat realisieren lassen – bei geringem administrativen Aufwand. Die Leistungsbausteine sind vielfältig und können auf den individuellen Bedarf oder ein vorhandenes Budget zielgenau abgestimmt werden. Dazu zählen umfassende Präventions- und Vorsorgeleistungen, finanzielle Zuschüsse für die vielen Zuzahlungen in der gesetzlichen Krankenversicherung oder eben eine individuellere und hochwertige Versorgung im Krankheitsfall. Durch die Absicherung des Mitarbeiterkollektivs wird auf die sonst übliche Gesundheitsprüfung verzichtet. So erhalten auch Mitarbeiter mit Vorerkrankungen Zugang zu einem besonderen Gesundheitsschutz, der ohne ihren Arbeitgeber nicht möglich wäre. 

Die arbeitgeberfinanzierte bKV kann im Rahmen der 44-Euro-Freigrenze für Sachbezüge lohnsteuer- und sozialabgabenfrei gestaltet werden. Im Vergleich zu einer Bruttolohnerhöhung, von der netto oft wenig übrigbleibt, ist der finanzielle Mehrwert für die Mitarbeiter umso größer.