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14.08.20

Mobilität: Dienstfahrräder fördern die Gesundheit und machen Arbeitgeber attraktiver

Immer mehr Pendler steigen auf das Fahrrad um und leisten so einen persönlichen Beitrag zum Klimaschutz. Dienstfahrräder erfreuen sich dabei großer Beliebtheit, auch weil sie steuerlich begünstigt werden.

Viele Mitarbeiter steigen in der Corona-Krise auf ein Fahrrad um, um zur Arbeit zu kommen. Das hat der Hallesche Konzern bekanntgegeben. Besonders attraktiv sind E-Bikes. Arbeitgeber können ihren Mitarbeitern die Möglichkeit geben, ein E-Bike günstiger  zu leasen statt zu kaufen. Das fördert nicht nur die Gesundheit der Mitarbeiter, sondern sie leisten damit auch einen Beitrag zum Umweltschutz. 

Pluspunkte eines Dienstrads für Mitarbeitern

Besonders attraktiv sei dabei für Mitarbeiter, dass sie das Dienstfahrrad auch privat nutzen können. Möglich ist, dass sich der Mitarbeiter sein Wunschfahrrad beim Fachhändler aussucht. Der Arbeitgeber least das Dienstfahrrad und überlässt es dem Mitarbeiter zur beruflichen und privaten Nutzung. Arbeitgeber können dabei auch Familienangehörigen ihrer Mitarbeiter die Möglichkeit geben, ein weiteres Dienstrad zu erwerben.

Die Laufzeit des Leasingvertrags beträgt in der Regel 36 Monate. Danach kann der Mitarbeiter das Rad kaufen oder zurückgeben. Die Leasingrate wird monatlich vom Bruttolohn abgezogen. Dadurch ergibt sich ein individueller steuerlicher Vorteil; die Ersparnis gegenüber einem Kauf kann bis zu 40 Prozent betragen.

Ein weiterer Pluspunkt: Mit dem Dienstfahrrad können Berufstätige auch die Entfernungspauschale für die Fahrten zur Arbeit bei der Einkommenssteuererklärung geltend machen. 

Dienstrad erhöht Attraktivität des Arbeitgebers

Unternehmen, die Dienstfahrräder anbieten, können dadurch auch die Bindung ihrer Mitarbeiter an das Unternehmen erhöhen. Zudem steigert ein solches Angebot die Attraktivität als Arbeitgeber und verbessert sein Image, da er sich für Umweltschutz und Nachhaltigkeit engagiert.