Deutscher bAV-Preis

02.06.22

Deutscher bAV-Preis 2022: Rewe und Roche Diagnostics unter den Gewinnern

Der Deutsche bAV-Preis wurde am 1. Juni an Großunternehmen sowie KMU verliehen. Sie alle zeichneten sich durch vorbildliche betriebliche Altersversorgungsprojekte aus. Mit diesen bestehen sie im Wettbewerb um Fachkräfte.

Preisträger aus Großunternehmen und KMU

Der Deutsche bAV-Preis wird jährlich in den Kategorien „Großunternehmen“ und „KMU“ vergeben, um die je nach Unternehmensgröße unterschiedlichen Ausgangsituationen angemessen zu würdigen.

Kategorie Großunternehmen

  1. Platz: Roche Diagnostics GmbH
  2. Platz: Advantest Europe GmbH, München
  3. Platz: REWE Zentralfinanz eG, Köln 

Kategorie KMU

  1. Platz: Landesverband Hessischer Omnibusunternehmen LHO e. V., Gießen
  2. Platz: Pflegedienst Anja Schleder, Bad Liebenstein
  3. Platz: Autohaus Schrön GmbH, Bad Salzungen 

Das Pharmaunternehmen Roche Diagnostics, der Testsystemehersteller Advantest und REWE sind die Gewinner des diesjährigen Deutschen bAV-Preises in der Kategorie Großunternehmen. In der Kategorie KMU konnten sich der Landesverband Hessischer Omnibusunternehmen, der Pflegedienst Anja Schleder und das Autohaus Schrön über die Auszeichnung für vorbildliche betriebliche Altersversorgungsprojekte freuen.

Die Gewinner haben die Auszeichnungen am 1. Juni im Rahmen der Konferenz „Zukunftsmarkt Altersvorsorge“ entgegengenommen. Der Deutsche bAV-Preis wird seit 2014 jährlich verliehen.

„Es zeigt sich deutlich, dass es den Unternehmen wichtig ist, eine attraktive und werthaltige bAV für ihre Mitarbeitenden anzubieten. Die Preisträger nutzen die bAV, um sich damit im Wettbewerb um Fachkräfte von ihren Mitbewerbern abzuheben oder um Mitarbeitende an das Unternehmen zu binden.“ So beschreibt die Jury des Deutschen bAV-Preises ihren Gesamteindruck aus der Vielzahl der eingereichten Bewerbungen. Gleichzeitig prüften die Unternehmen sorgsam, wie sie die mit der betrieblichen Altersversorgung (bAV) verbundenen Risikopositionen in einem gut kalkulierbaren Rahmen halten können. Das Ergebnis laut der Jury: „eine gelungene Balance zwischen Risikobegrenzung und einem bemerkenswerten Vorsorgeangebot für die Mitarbeitenden“.

Viele Unternehmen setzen, so das Fazit, durchdachte Pensionspläne tatkräftig um. „Damit leisten sie einen wesentlichen Beitrag zu einer substantiellen und langfristig tragfähigen Altersversorgung“, betonte Jury-Mitglied Prof. Dr. Bernd Raffelhüschen vom Institut für Finanzwissenschaft der Universität Freiburg. „Gerade in einer Zeit, die durch Unsicherheit, etwa infolge der Coronakrise, aber auch durch eine steigende Inflation geprägt ist, werden Mitarbeitende somit von Finanzsorgen im Hinblick auf ihren Ruhestand entlastet“, ergänzte bAV-Experte Dr. Thomas Jasper, Leiter Retirement Westeuropa bei WTW. Studien belegen, dass Unternehmen, die ihre Mitarbeitenden bei der Altersvorsorge unterstützen, im Gegenzug mit einer längeren Betriebstreue und einem größeren Engagement ihrer Beschäftigten  rechnen können. „Dies haben insbesondere die Preisträger-Unternehmen erkannt. Sie investieren signifikante Beträge, um ihrer Fürsorgepflicht als Arbeitgeber nachzukommen, und zwar mit Gewinn: durch positive personalwirtschaftliche Effekte“, sagt Jasper.